Jugendarbeit in den Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land
http://jugend-ac.kibac.de/schulabgaengerseminare-ii-001
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Fachbereich Kirchliche Jugendarbeit

Regina Decker, Verwaltung
Tel. 0241/4790-130, Fax: 0241/4790-222
E-Mail: buero@jugendarbeit-aachen.de

Ansprechpartner in der Region Aachen-Stadt
Axel Wiederhold, Jugendbeauftragter
Tel. 0241/4790-102,
E-Mail: axel.wiederhold@bistum-aachen.de

Ansprechpartner in der Region Aachen-Land
Heinz-Josef Paggen, Jugendbeauftragter
Tel. 0241/4790-131,
E-Mail: heinz-josef.paggen@bistum-aachen.de

 

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Schulabgängerseminare
Bald geht's los - aber wohin?

Der Fachbereich Kirchliche Jugendarbeit im Büro der Regionaldekane Aachen führt Schulabgängerseminare zur Lebens- Arbeits- und Berufsorientierung durch. Die Seminare wenden sich an Schüler und Schülerinnen vorwiegend der Klassen 9 und 10 der Sekundarstufe I (Haupt- Real-, Förder- und Gesamtschulen sowie Berufsvorbereitungs- und Berufsförderkurse).

Schulabgängerseminare sind ein jugendpastorales Angebot der schulbezognen Kirchlichen Jugendarbeit. Sie leisten einen Beitrag zur persönlichkeitsbezogenen, sozialen, politischen und religiösen Bildung junger Menschen. Sie setzen in einer für die Jugendlichen schwierigen und folgenreichen Lebensphase an, die durch Umbruch und Entscheidungssituationen gekennzeichnet ist. Beim Übergang von der Schule in den nächsten Lebensabschnitt werden die SchülerInnen darin unterstützt,  ihre Lebenssituation zu überdenken und existentielle Fagen zuzulassen. Ihnen werden Hilfen angeboten, damit sie die eigenen Fähigkeiten und ihre gesellschaftliche Situation besser einschätzen und beurteilen können, um konstruktive Handlungsmöglichkeiten für die Gestaltung ihres Lebens zu entwickeln. Schulabgängerseminare werden außerhalb schulischer Gebäude durchgeführt und verzichten auf jede Form von Leistungesbewertung oder Zensuren. Im Vergleich zu schulischem Unterricht eröffnen sie aufgrund eines unbelasteten Lernklimas und einer Vielfalt von sozialpädagogischen Methoden breitere Möglichkeiten, die individuelle, konkrete Lebenssituation der Jugendlichen zum Thema zu machen und im Hinblick auf die bevorstehende berufliche und gesellschaftliche Orientierung zu bearbeiten.

Die Themen

Folgende Punkte können zur Sprache kommen:

  • Selbsteinschätzung und Lebensentwürfe der SchülerInnen
  • Entwickeln eigener gesellschaftlicher und beruflicher Perspektiven 
  • Entwickeln von Berufswahlkriterien und Aufarbeiten von Praktikumserfahrungen
  • Standortbestimmung bezüglich der Berufswahl und Berufswahlbegründung
  • Bewerbungstraining
  • Weiterentwicklung der personalen und sozialen Kompetenzen
  • Arbeit an persönlichen Stärken im Kontext der individuellen Situation
  • Bearbeitung von Migrationsthemen und interkulturelles Lernen
  • Gestaltung eines individuellen Lern- und Arbeitsplans

Das Team

Ein Leitungsteam setzt sich zusammen aus:

  • einer pädagogischen Fachkraft aus der kirchlichen Jugendarbeit, die nach Möglichkeit einen Arbeitsschwerpunkt im Einzugsbereich der Schule hat.
  • weiteren pädagogischen MitarbeiterInnen, je nach Anzahl der TeilnehmerInnen

Die Rolle, Aufgabe und Verantwortung der begleitenden Lehrpersonen bzw. der SchulsozialarbeiterIn wird im Vorfeld des Seminars geklärt.

Der Ablauf

Schulabgängerseminare kommen durch vertragliche Vereinbarungen zwischen Träger und Schule zustande. Vertragspartner sind eine autorisierte Person des Trägers und der/ die SchulleiterIn. Schulrechtlich werden die Seminare als Schulveranstaltungen durchgeführt.

Schulabgängerseminare werden als mehrtägige Internatsverantstaltungen mit Übernachtung mit einer Dauer von mindestens drei und maximal fünf Tagen in einem Bildungshaus angeboten.

Der Tagesplan sieht fünf bis sechs Stunden für die Arbeitseinheiten vor. Darüber hinaus nimmt die gemeinsame Freizeitgestaltung einen hohen Stellenwert ein.

Die Themen werden im Vorfeld des Seminars mit dem zuständigen Lehrer/ der zuständigen Lehrerin und der Schulklasse abgesprochen. Die Referenten führen dazu einen oder auch mehrere Klassenbesuche durch.

Über das konkrete Seminar hinaus wird eine Verbindung mit der Kirchlichen Jugendarbeit am Ort - besonders mit den Offenen Jugendeinrichtungen - angestrebt. Dies ist wesentlich davon abhängig, ob Personen aus dem Lebensraum der Jugendlichen im Seminar mitarbeiten und die Nacharbeit in der Lebenswelt der Jugendlichen mittragen.

 
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